Da die Förderung eines Babys eigentlich nie früh genug beginnen kann haben Eltern nun die Möglichkeit ihre Babys ab der vierten Lebenswoche durch das Prager Eltern-Kind Programm (kurz PEKIP) zu fördern.

Der Prager Psychologe Jaroslav Koch untersuchte die häusliche und das außerhäusliche Betreuung von Babys über einen sehr langen Zeitraum. Durch seine gewonnenen Beobachtungen entwickelte er fortan verschiedene Spiel- und Bewegungsanregungen für Babys. Basierend auf den von Koch entwickelten Spiel- und Bewegungsanregungen entwickelten Christa Ruppelt und Hans Ruppelt weitere Möglichkeiten um die Sinne des Babys fördern zu können: PEKip war geboren.

Vertrauen zwischen Baby und Eltern schaffen

Auch heute noch stehen die Sinnes-, Bewegungs – und Spielanregungen beim PEKip im Vordergrund. Da hier allerdings die Eltern alle geforderten Aufgaben mit ihren Babys zusammen machen, kann hier schnell eine innige und vertrauensvolle Nähe zwischen Baby und Eltern geschaffen werden. Die verschiedenen Kurse zeigen Eltern Möglichkeiten auf, wie sie die erprobten Spiele, Lieder und Bewegungen einfach und schnell in den Alltag einbringen können.

Wichtiger Austausch mit anderen Eltern

Kein Elternteil ist von Anfang an perfekt, weswegen der Austausch der einzelnen Eltern beim PEKip ebenfalls eine sehr wichtige Rolle spielt. Durch die verschiedenen Kurse können sowohl die Eltern als auch die Kursleiterin auf Auffälligkeiten des Kindes achten und gegebenenfalls weitere Hilfe in Anspruch nehmen. Viele Eltern vergleichen die Entwicklung eines gleichaltrigen Kindes automatisch mit der Entwicklung ihres Kindes und bekommen es mit der Angst zu tun, wenn ein Kind zum Beispiel in der Feinmotorik schon weiter ist als das Eigene. Durch PEKip lernen die Eltern das diese Sorgen völlig unbegründet sind.

Nicht alles verläuft bei PEKIP positiv

Während einige Eltern PEKIP in den höchsten Tönen loben, äußern andere Eltern lautstark Kritik: So sind die Babys nicht nur beim Babyschwimmen nackt, sondern während des gesamten Treffens. Natürlich ist der Raum auf die Wünsche und Bedürfnisse des Babys hin ausgelegt, dennoch möchte nicht jeder Elternteil, dass sein Baby vor anderen Menschen nackt ist.

Weitere Kritik äußern viele Menschen, da sie die Kinder durch den Frühförderwahn für völlig überfordert halten.

 

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